Immobilienbewertung im Bezirk Grieskirchen: die amtlichen Zahlen
Für Baugrundstücke im Bezirk Grieskirchen weist die Statistik Austria 94,3 Euro je Quadratmeter aus. In Bad Schallerbach sind es 227,1, in Neukirchen am Walde 50,6. Hier stehen alle 34 Gemeinden des Bezirks, 32 davon mit ihrem Verlauf seit 2016, dazu die amtlichen Wohnungs- und Häuserpreise des Bezirks und das, was davon für Ihre Liegenschaft gilt.
Wer im Bezirk Grieskirchen eine Liegenschaft verkauft, erbt oder in der Familie weitergibt, braucht zuerst eine belastbare Ausgangszahl. Die liefert das Grundstückstransaktionsregister der Statistik Austria: Ausgewertet werden beurkundete Kaufverträge, nicht Inserate. Für den Bezirk ergibt das ein klares Bild und eine Spanne, die größer ist, als ein Durchschnittswert vermuten lässt.
Bauland: 94,3 Euro im Bezirk, 50,6 bis 227,1 in den Gemeinden
Der Bezirksdurchschnitt für Baugrundstücke liegt bei 94,3 Euro je Quadratmeter. Gezahlt wird er fast nirgends. Bad Schallerbach liegt bei 227,1 Euro, Neukirchen am Walde bei 50,6, dazwischen liegen die übrigen 32 Gemeinden des Bezirks. Einen eigenen Wert hat nicht jede davon: Wo wenig verkauft wird, rechnet die Statistik Austria mehrere Gemeinden zu einer Gruppe.
| Gemeinde | 2016 | 2025 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Bad Schallerbach | 117 | 227 | +95 % |
| Tollet | 48 | 182 | +276 % |
| Wallern an der Trattnach | 96 | 176 | +83 % |
| Grieskirchen | 84 | 175 | +109 % |
| St. Georgen bei Grieskirchen | 49 | 130 | +164 % |
| Gallspach | 54 | 120 | +122 % |
| Hofkirchen an der Trattnach | 44 | 116 | +164 % |
| St. Thomas | 39 | 110 | +183 % |
| Schlüßlberg | 66 | 102 | +54 % |
| Kematen am Innbach | 57 | 100 | +76 % |
| Waizenkirchen | 39 | 99 | +152 % |
| Rottenbach | 36 | 99 | +171 % |
| Meggenhofen | 47 | 92 | +98 % |
| Pram | 29 | 88 | +204 % |
| Weibern | 37 | 87 | +136 % |
| Haag am Hausruck | 43 | 86 | +100 % |
| Pollham | 38 | 80 | +110 % |
| Natternbach | 32 | 78 | +145 % |
| Peuerbach | – | 78 | – |
| Steegen | 32 | 78 | +145 % |
| Gaspoltshofen | 42 | 76 | +82 % |
| Geboltskirchen | 42 | 76 | +82 % |
| Kallham | 37 | 76 | +104 % |
| Michaelnbach | 37 | 76 | +104 % |
| Neumarkt im Hausruckkreis | 37 | 76 | +104 % |
| Pötting | 37 | 76 | +104 % |
| Taufkirchen an der Trattnach | 37 | 76 | +104 % |
| Aistersheim | 40 | 68 | +70 % |
| Eschenau im Hausruckkreis | 32 | 62 | +91 % |
| Heiligenberg | 32 | 62 | +91 % |
| St. Agatha | 32 | 62 | +91 % |
| Wendling | 26 | 58 | +119 % |
| Neukirchen am Walde | 35 | 51 | +43 % |
| Bruck-Waasen | 37 | – | – |
Statistik Austria, Immobilien-Durchschnittspreise, Jahrgänge 2016–2025 (veröffentlicht 28.05.2026). Bearbeitet: Jahrgänge zu Zeitreihen zusammengeführt, Veränderungen daraus berechnet.
Sortiert ist die Tabelle nach dem aktuellen Jahrgang, die rechte Spalte zeigt die Veränderung seit 2016.
Bad Schallerbach, Tollet, Wallern: die Spitze des Bezirks
Vier Gemeinden führen die Liste an: Bad Schallerbach mit 227,1 Euro, Tollet mit 182,3, Wallern an der Trattnach mit 175,6 und die Bezirkshauptstadt Grieskirchen mit 175,4.
Bad Schallerbach ist dabei der Dauerläufer. Der Kurort mit Therme, eigener Bahnstation und kurzer Anbindung nach Wels lag schon 2016 bei 116,7 Euro und damit über allen anderen Gemeinden des Bezirks. Seither kamen 94,6 Prozent dazu. Ein Grundstück dort vermarktet sich anders als eine Parzelle am Hausruckrand: 227,1 Euro je Quadratmeter sind das 2,4-Fache des Bezirksdurchschnitts von 94,3 Euro.
Stärker aufgeholt hat die Bezirkshauptstadt. Grieskirchen stand 2016 bei 84,0 Euro und liegt im Jahrgang 2025 bei 175,4, das sind 108,8 Prozent mehr. Infrastruktur, Schulen, Ärzte und Arbeitsplätze an einem Ort sind im ländlichen Raum das, was in der Stadt die Zentrumsnähe ist.
Seit 2016 plus 98,9 Prozent: der stärkste Zuwachs im Welser Umkreis
Von 47,4 auf 94,3 Euro je Quadratmeter, das sind 98,9 Prozent. Unter den vier Bezirken rund um Wels ist das der kräftigste Anstieg: Wels-Land kommt auf 92,5 Prozent, die Stadt Wels auf 88,4, Eferding auf 69,6.
Beim Niveau steht Grieskirchen umgekehrt am Ende der vier Bezirke. Die Stadt Wels liegt bei 332,1 Euro, Wels-Land bei 206,7, Eferding bei 138,2 und Grieskirchen bei 94,3. Diese Kombination macht den Bezirk für Käufer interessant: Grundstückspreise weit unter dem städtischen Niveau, Fahrzeit nach Wels trotzdem im Pendelbereich. Für Verkäufer sagt dieselbe Zahlenlage, dass der Markt kräftig nachgezogen hat. Wie die 332,1 Euro in der Stadt zustande kommen, steht im Beitrag zu den Grundstückspreisen Wels.
| Bezirk | 2016 | 2025 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Bezirk Wels | 176 | 332 | +88 % |
| Bezirk Wels-Land | 107 | 207 | +92 % |
| Bezirk Eferding | 82 | 138 | +70 % |
| Bezirk Grieskirchen | 47 | 94 | +99 % |
Bezirksdurchschnitt in Euro je m² Baugrundstück. Statistik Austria, Immobilien-Durchschnittspreise, Jahrgänge 2016–2025 (veröffentlicht 28.05.2026). Bearbeitet: Jahrgänge zu Zeitreihen zusammengeführt, Veränderungen daraus berechnet.
Die größten Ausschläge stehen in den kleinen Gemeinden
Tollet ist von 48,5 auf 182,3 Euro gestiegen, also um 275,9 Prozent. Pram von 29,1 auf 88,5, das sind 204,1 Prozent, St. Thomas von 38,9 auf 109,9 und damit um 182,5 Prozent. Am anderen Ende der Skala stehen Neukirchen am Walde mit 43,3 Prozent und Schlüßlberg mit 53,8 Prozent.
Solche Sprünge sind in kleinen Gemeinden Methode, nicht Zufall. Jeder Jahrgang ist ein geometrisches Mittel über ein mehrjähriges Fenster an Kaufverträgen. Wo pro Jahr nur eine Handvoll Baugrundstücke verkauft wird, verschiebt schon eine einzige größere Transaktion das Mittel. Und wo noch weniger verkauft wird, fasst die Statistik Austria Gemeinden zu Gruppen zusammen: Kallham, Michaelnbach, Neumarkt im Hausruckkreis, Pötting und Taufkirchen an der Trattnach tragen deshalb alle 75,5 Euro.
Eigentumswohnungen: das Baujahr entscheidet
| Bis 1960 | 1961–1990 | Ab 1991 | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| unter 66 m² | 66–84 m² | über 84 m² | unter 66 m² | 66–84 m² | über 84 m² | unter 66 m² | 66–84 m² | über 84 m² | |
| ohne Balkon, Terrasse oder Garten | 1.719 | 1.719 | 1.719 | 2.153 | 2.153 | 2.153 | 3.402 | 3.402 | 3.402 |
| mit Balkon, Terrasse oder Garten | 1.914 | 1.914 | 1.914 | 2.358 | 2.358 | 2.358 | 3.651 | 3.651 | 3.651 |
Aufgrund einer geringen Anzahl an Transaktionen wird eine Kategorisierung nach Wohnflächen in diesem Bezirk unterlassen (Statistik Austria, Fußnote 4). Statistik Austria, Immobilien-Durchschnittspreise, Jahrgänge 2016–2025 (veröffentlicht 28.05.2026). Bearbeitet: Jahrgänge zu Zeitreihen zusammengeführt, Veränderungen daraus berechnet.
Eine Eigentumswohnung mit Balkon, Terrasse oder Garten kostet im Bezirk je nach Baujahr 1.914, 2.358 oder 3.651 Euro je Quadratmeter Wohnfläche. Ohne Außenfläche sind es 1.719, 2.153 und 3.402 Euro.
Die drei Flächenklassen liegen innerhalb einer Baujahrsperiode jeweils auf demselben Wert. Die amtliche Auswertung trennt im Bezirk nach Baujahr, nicht nach Wohnungsgröße. Grundriss, Stockwerk, Lift, Stellplatz und Heizsystem wirken bei einer einzelnen Wohnung trotzdem deutlich mit. Die Zahlen für die Stadt stehen im Beitrag zu den Wohnungspreisen Wels.
Häuser: je mehr Wohnfläche, desto weniger je Quadratmeter
| Bis 1960 | 1961–1990 | Ab 1991 | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| unter 110 m² | 110–150 m² | über 150 m² | unter 110 m² | 110–150 m² | über 150 m² | unter 110 m² | 110–150 m² | über 150 m² | |
| Kategorie A, Grundstück unter 690 | 1.925 | 1.572 | 1.183 | 2.518 | 2.057 | 1.548 | 3.419 | 2.792 | 2.101 |
| Kategorie B, Grundstück 690 - 1020 m² | 2.561 | 2.092 | 1.574 | 2.858 | 2.334 | 1.756 | 4.209 | 3.438 | 2.586 |
| Kategorie C, Grundstück über 1020 m² | 2.518 | 2.057 | 1.547 | 2.916 | 2.382 | 1.792 | 3.787 | 3.093 | 2.327 |
Statistik Austria, Immobilien-Durchschnittspreise, Jahrgänge 2016–2025 (veröffentlicht 28.05.2026). Bearbeitet: Jahrgänge zu Zeitreihen zusammengeführt, Veränderungen daraus berechnet.
Innerhalb jeder Grundstücksgröße fällt der Quadratmeterpreis mit steigender Wohnfläche. Bei einem Grundstück von 690 bis 1020 m² und Baujahr ab 1991 liegt ein Haus unter 110 m² Wohnfläche bei 4.209 Euro je Quadratmeter, ein Haus über 150 m² bei 2.586. Im Bestand bis 1960 sind es 2.561 Euro für das kleine und 1.574 für das große Haus, in den Jahren 1961 bis 1990 liegt das Haus mit 110 bis 150 m² Wohnfläche bei 2.334 Euro.
Bad, Küche, Heizung und Dach kostet jedes Haus einmal, unabhängig von der Wohnfläche darüber. Im großen Haus verteilen sich diese Fixkosten auf mehr Fläche.
Beim Einfamilienhaus ist der Quadratmeterpreis deshalb nur die Gegenprobe. Gerechnet wird über das Sachwertverfahren: Bodenwert aus Vergleichspreisen, dazu der Bauwert abzüglich Alterswertminderung. Mehr dazu im Beitrag zu den Hauspreisen Wels.
Mieten: amtlich 9,12 Euro je Quadratmeter in Gemeinden bis 10.000 Einwohner
Für oberösterreichische Gemeinden bis 10.000 Einwohner weist die Statistik Austria 9,12 Euro je Quadratmeter und Monat inklusive Betriebskosten aus. Netto sind das 6,85 Euro je Quadratmeter, auf die Betriebskosten entfallen 26,1 Prozent der Gesamtmiete.
Der Richtwert für Oberösterreich liegt bei 7,30 Euro. Er ist kein Durchschnitt, sondern ein gesetzlicher Ausgangswert, und er gilt nur im Altbau unter Vollanwendung des Mietrechtsgesetzes. Für einen freifinanzierten Neubau im Bezirk hat er keine Bedeutung. Die Einzelheiten stehen im Mietspiegel Wels.
| Nettomiete | Betriebskosten | zusammen | |
|---|---|---|---|
| Alle Hauptmietwohnungen | 6,89 € | 2,50 € | 9,35 € |
| Gemeindewohnung | 6,44 € | 2,20 € | 8,58 € |
| Genossenschaftswohnung | 6,16 € | 2,61 € | 8,76 € |
| private Hauptmiete | 8,05 € | 2,35 € | 10,31 € |
| befristeter Vertrag | 8,42 € | 2,42 € | 10,74 € |
| unbefristeter Vertrag | 6,42 € | 2,52 € | 8,92 € |
| Baujahr vor 1919 | 7,64 € | 2,21 € | 9,76 € |
| Baujahr 1961 bis 1970 | 5,86 € | 2,57 € | 8,38 € |
| Baujahr 2011 und später | 8,64 € | 2,65 € | 11,25 € |
Statistik Austria, Mikrozensus-Wohnungserhebung, Tabellenband „Wohnen 2025“ (erstellt 10.06.2026). Bearbeitet: einzelne Zeilen herausgezogen.
Bauland, Wohnungen und Baukosten im Vergleich
Vergleichbar werden die Reihen erst, wenn jede auf ihren eigenen Startwert bezogen wird. Die Baulandkurve zeigt die Stadt Wels mit 88,4 Prozent Zuwachs, die Wohnungs- und Häuserreihen stehen für den Bezirk Grieskirchen, der beim Bauland mit 98,9 Prozent noch stärker zugelegt hat. Den Verlauf der Welser Reihen über zehn Jahre zeigt der Beitrag zu den Immobilienpreisen Wels.
Eine Wohnung oder ein Haus in der Familie übertragen
Nicht jede Bewertung endet in einem Verkauf. Oft steht am Anfang eine Übergabe in der Familie: Eltern übertragen eine Eigentumswohnung, Geschwister teilen einen Hof, ein Elternhaus wird gegen Wohnungsgebrauchsrecht weitergegeben.
Dafür braucht es eine nachvollziehbare Zahl, und das an mehreren Stellen gleichzeitig. Die Grunderwerbsteuer knüpft beim unentgeltlichen Erwerb im Familienverband an den Grundstückswert an, wobei das Gesetz mehrere Wege zu dessen Ermittlung zulässt. Für die Anrechnung auf den Pflichtteil zählt der Verkehrswert zum Zeitpunkt der Übergabe, aufgewertet auf den Todeszeitpunkt nach dem Verbraucherpreisindex der Statistik Austria. Für die Aufteilung unter Geschwistern ist der Verkehrswert zum Übergabszeitpunkt die Rechengrundlage.
Wir erstellen diese Einschätzung auf Basis beurkundeter Kaufverträge und der amtlichen Preise des Bezirks, schriftlich und mit genannten Quellen. Sie ersetzt kein Gutachten. Den steuerlich günstigsten Weg rechnet der Notar, die Marktzahl für das Gespräch in der Familie kommt von uns. Welche Unterlagen dafür gebraucht werden und wie die Verfahren auseinandergehalten werden, steht im Beitrag zur Immobilienbewertung.
Was der Bezirksdurchschnitt über Ihre Liegenschaft nicht weiß
94,3 Euro je Quadratmeter ist der Mittelwert über einen Bezirk, in dem die teuerste Gemeinde bei 227,1 und die günstigste bei 50,6 Euro liegt. Kein Grundstück im Bezirk ist der Durchschnitt. Was den Preis Ihrer Liegenschaft bestimmt, steht in keiner Statistik:
- Die Gemeinde. Zwischen der teuersten und der günstigsten Gemeinde des Bezirks liegt der Faktor 4,5. Was sonst noch über einen Grundstückspreis entscheidet, also Widmung, Dichte und Aufschließung, steht im Beitrag zu den Grundstückspreisen Wels.
- Die Lage in der Gemeinde. Ortskern mit Nahversorger und Bushaltestelle oder Streulage mit dem Auto als einziger Anbindung: In derselben Gemeinde sind das zwei Preisklassen.
- Zuschnitt und Gefälle. Ein schmaler Schlauch bebaut sich anders als ein Rechteck. Hanglage kostet Fundament und bringt Aussicht.
- Zustand und Sanierungsstand. Heizsystem, Fenster, Dach, Elektrik. Beim Haus entscheidet das über den Käuferkreis, weil es über die Finanzierbarkeit entscheidet.
- Rechte und Mietverträge. Wohnungsgebrauchsrecht, Fruchtgenuss und Dienstbarkeiten stehen im Grundbuch, sobald sie dort eingetragen sind. Vereinbart werden sie auch ohne Eintragung, und Mietverträge stehen in der Regel nicht darin. Eine vermietete Wohnung wird über den Ertrag bewertet, und ein alter unbefristeter Vertrag verändert den Verkehrswert stärker als jede Renovierung.
Häufige Fragen
Was kostet ein Baugrundstück im Bezirk Grieskirchen?
Amtlich im Durchschnitt 94,3 Euro je Quadratmeter. Die Spanne zwischen den Gemeinden ist allerdings groß: Bad Schallerbach liegt bei 227,1 Euro, Neukirchen am Walde bei 50,6. Die Gemeindetabelle weiter oben zeigt alle 34 Gemeinden des Bezirks, für 32 davon auch die Veränderung seit 2016.
Wie hoch sind die Grundstückspreise in Bad Schallerbach?
Bad Schallerbach ist mit 227,1 Euro je Quadratmeter die teuerste Gemeinde des Bezirks. 2016 lag der Wert bei 116,7 Euro, das sind 94,6 Prozent Zuwachs. Therme, Kurbetrieb, Bahnanbindung und die Nähe zu Wels wirken hier zusammen.
Was ist meine Eigentumswohnung im Bezirk Grieskirchen wert?
Der amtliche Ausgangswert hängt am Baujahr: 1.914 Euro je Quadratmeter bis 1960, 2.358 Euro für 1961 bis 1990 und 3.651 Euro ab 1991, jeweils mit Balkon, Terrasse oder Garten. Ohne Außenfläche liegen die Werte darunter. Was eine konkrete Wohnung bringt, hängt zusätzlich an Lage, Stockwerk, Grundriss und daran, ob sie vermietet ist.
Wie überträgt man eine Eigentumswohnung im Bezirk Grieskirchen?
Die Übertragung läuft über einen Notar oder Rechtsanwalt und endet mit der Eintragung im Grundbuch. Davor steht die Bewertung, weil die Grunderwerbsteuer beim unentgeltlichen Erwerb im Familienverband am Grundstückswert anknüpft und der Verkehrswert für Pflichtteil und Ausgleichszahlungen gebraucht wird.
Wie hoch sind die Grundstückspreise in Wallern an der Trattnach?
175,6 Euro je Quadratmeter. 2016 waren es 95,7 Euro, das sind 83,5 Prozent Zuwachs. Damit liegt Wallern an der Trattnach auf Platz drei im Bezirk, hinter Bad Schallerbach und Tollet.
Was kostet ein Grundstück in Kallham, Pötting oder Taufkirchen an der Trattnach?
Jeweils 75,5 Euro je Quadratmeter. Die Statistik Austria fasst Gemeinden mit sehr wenigen Verkäufen zu einer Gruppe zusammen und weist für die Gruppe einen gemeinsamen Wert aus. Betroffen sind im Bezirk Kallham, Michaelnbach, Neumarkt im Hausruckkreis, Pötting und Taufkirchen an der Trattnach.
Wie hoch ist die Miete im Bezirk Grieskirchen?
Für oberösterreichische Gemeinden bis 10.000 Einwohner weist die Statistik Austria 9,12 Euro je Quadratmeter inklusive Betriebskosten aus, netto 6,85 Euro. Der Richtwert für Oberösterreich beträgt 7,30 Euro, gilt aber nur im Altbau unter Vollanwendung des Mietrechtsgesetzes und ist kein Durchschnittswert.